Ratgeber „Lebensmittel-Lügen – wie die Food-Branche trickst und tarnt“

LM-Lügen26.03.2014 Der Ratgeber ist das Arbeitsergebnis der Redakteure von lebensmittelklarheit.de, einem Gemeinschaftsprojekt der Verbraucherzentralen und des Verbraucherzentrale Bundesverbandes. Er zeigt auf, wie Verbraucher täglich hinters Licht geführt werden: Mogelpackungen, falsche Qualitätsversprechen, fehlende Hinweise bzgl. Zusatzstoffe und unklare Herkunftsbezeichnungen. Neu in dieser 2. Auflage sind die häufigsten Kennzeichnungstricks bei vegetarischen und veganen Lebensmitteln. Wer würde z. B. bei einem „Gemüsefond“ annehmen, dass sich darin Eiklar und Hühnereiweiß verstecken? Die Autoren sind sich einig: Solange ein Produkt nicht eindeutig als „vegetarisch“ oder „vegan“ beworben ist, müssen Verbraucher mit Bestandteilen tierischen Ursprungs rechnen. Doch das Problem liegt nicht nur an den „offensichtlichen“ Zutaten, die der Zutatenliste zu entnehmen sind, sondern vor allem an Zusatzstoffen, Aromen und Vitaminzusätzen. Bei diesen muss nicht angegeben werden, ob sie tierischen Ursprungs sind. Ein bekanntes Beispiel ist der Zusatzstoff L-Cystein, der zur Mehlbehandlung in der Brotherstellung Verwendung findet. Dieser kann aus Schweineborsten und Federn gewonnen werden. Da dies für Verbraucher jedoch nicht ersichtlich ist, hilft nur Nachfragen beim Hersteller. Verlass ist auf das V-Label, das in Deutschland vom Vegetarierbund Deutschland (VEBU) nach Prüfung des Produktes verliehen wird.

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